Wir bauen in unserem Vereinsraum an einer stationären Modelleisenbahnanlage, die durch Module nach dem FREMO-Standard ergänzt werden kann. Die Anlage wird im 2-Leiter-System betrieben und von einer digitalen Steuerung (Intellibox) mit PC-Unterstützung überwacht. Die Grundform entspricht dem typischen Oval, dessen Aussenmaße betragen ca. 8 x 4 Meter, wobei die Anlagentiefe in der Mitte der Anlage nur ca. 2 Meter beträgt.

Auf der Anlage wird eine 2-gleisige, nicht elektrifizierte, Hauptstrecke im Übergang von der Epoche 3 zur Epoche 4 dargestellt. Von der Hauptstrecke zweigt im Bahnhof eine Nebenbahn ab. Dies verspricht umfangreichen Rangierverkehr am Knotenpunkt beider Strecken. Wir bauen keinen bestimmten Bahnhof nach. Vielmehr versuchen wir auf der Anlage einen betrieblich interessanten Gleisplan zu gestalten.

Vom siebengleisigen Bahnhof, mit einem Empfangsgebäude in Insellage zwischen Haupstrecke und Nebenbahn, führt die Hauptstecke eine Rampe hinunter zum Schattenbahnhof. Hier stehen für die Hauptstrecke je Fahrtrichtung 3 Gleise mit ca. 3,5 Metern Nutzlänge zur Verfügung. Nach einem kurzen Aufenthalt starten die Züge von hier und fahren über eine Wendel weiter zum Bahnhof. Von hier zweigt in der Gegenrichtung auch die Nebenbahn ab, welche am Ende der Strecke zu einem kleinen Bahnhof und einigen Gleisanschlüssen führt. Dieser Teil der Anlage soll aus Modulen nach FREMO-Norm gestaltet werden. Ausserdem stehen im Schattenbahnhof für die Nebenbahn 6 Abstellgleise, davon 3 Stumpfgleise zur Verfügung. Dadurch kann auf der Nebenbahn, unabhängig vom Fahrbetrieb auf der Hauptstrecke, gependelt werden. 

Der Grundrahmen besteht aus 15 cm hohen, 12 mm starken Tischlerplatten, die auf 6 x 6 cm Kanthölzern aufgeständert sind. Hierauf wurden 2 Lagen 10 mm Spanplatten überlappend fixiert. Alle Trassenbretter der Rampen und auch der Gleiswendel wurden von uns nach dem gleichen Prinzip erstellt. Diese Bauweise ermöglicht, neben einer grossen Eigenstabilität, sanfte Übergänge bei Steigungen und Gefällen. In die Grundplatte wurden 8 mm-Gewindestangen eingelassen. Diese bieten uns die Möglichkeit, die Aluminiumprofile auf denen die Trassenbretter befestigt sind, in individuellen Höhen einzustellen. Dadurch können wir Steigungen und Gefälle sehr einfach gestalten (siehe Fotos).

Im nicht sichtbaren Bereich verwenden wir das alte ROCO-Line-System ohne Gleisbettung. Die Weichen werden dabei von den ROCO-Standardantrieben Oberflur geschaltet. In den übrigen Bereichen nutzen wir das Elite-Gleissystem der Fa. Tillig, welches ohne Problem mit dem ROCO-Material kombiniert werden kann. Die Weichen schalten wir mit Servoantrieben Unterflur. Das Gleismaterial wird dabei nicht zusätzlich gealtert, da die Gleisprofile bereits ab Werk dunkel brüniert sind. Die Schwellenroste haben eine dunkle Farbgebung, so dass nach dem Einschottern nur wenig mit Farbe nachgeholfen werden muss, um eine realistische Darstellung zu gewährleisten.

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